Am 19. September 2024 öffnete das CRAI (Coburg University Research Center for Responsible Artificial Inelligence) seine Türen. Eine Reportage der Eröffnungsveranstaltung, geprägt von Zukunftstechnologien, zu wenig Scheren und bayerischem Populismus.
Schwarze Limousinen der Bayerischen Motorenwerke fahren auf das Gelände der alten Kühlhalle in der Schlachthofstraße. In einem von ihnen sitzt Markus Blume, bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, hinter getönten Scheiben auf der Rückbank, frisch eingetroffen von der CSU-Klausurtagung auf Kloster Banz. Er steigt aus, doch die Anwesenden, vertieft in Gespräche mit anderen Würdenträgern an den Buffet-Tischen, schenken ihm zunächst kaum Beachtung. Schlussendlich, nach ein paar Sekunden des Zögerns, geht Blume nun selbst in die Offensive und nähert sich der Menge. Empfangen wird er dann ausgiebig, mit dabei: Prof. Stefan Gast, Präsident der Hochschule Coburg. Nach viel Händeschütteln und einem humorvollen Pressefoto von Blume und Gast auf frei an Seilen hängenden Schaukeln, begibt man sich auf den Weg. Ziel ist der Modulbau der Firma Jaeger, welcher in den kommenden Reden nicht zu knapp gelobt wird.
Von Luther über Cannabis zu den Elefanten auf der Veste
„Intelligenz braucht Raum. Dies gilt auch für die künstliche.“
Professor Stefan Gast, Präsident der Hochschule Coburg
Vor der Eingangstür des CRAI bildet sich, bei leicht bewölktem Sonnenschein und für den Herbst gerade noch T-Shirt-Wetter, die Traube von Menschen, hauptsächlich bestehend aus Presse, Professoren und Angestellten der Hochschule Coburg. Am Mikrofon, zwischen den Roll-Up-Bannern diverser Firmen und auf dem noch unfertigen Schotterboden vor dem Haupteingang, steht Stefan Gast. Nach den einleitenden Worten zur Begrüßung aller Anwesenden erhebt er die Stimme und beginnt seine Rede. Erläutert wird zunächst der Sinn des Neubaus, immerhin wurden dafür 4,1 Millionen Euro auf den Tisch gelegt, bezahlt durch die Hightech-Agenda des Freistaates Bayern; „Intelligenz braucht Raum. Dies gilt auch für die künstliche.“ Künstliche Intelligenz könne Wissen generieren und Reden schreiben, aber neben dem Ergebnis sei für die Transparenz auch wichtig zu wissen, wie das Ergebnis zustande gekommen ist. Dies sei sicherlich nicht nur für die Wissenschaft, sondern in Hinblick auf ethische und moralische Fragen auch für die Gesellschaft und Unternehmen wichtig. Der Fokus liegt im CRAI, wie das Akronym schon deuten lässt, auf der Erforschung der responsible, also der verantwortlichen, Künstlichen Intelligenz. Was genau das bedeutet, wird später in einer Führung anhand von Beispielen demonstriert. Die Hightech-Agenda Bayern Plus, kurz HTA+, finanzierte nicht nur den Aufbau des Gebäudes, sondern auch Sachmittel und Personalstellen, inklusive zwei neuer KI-Professuren. Man ist „auf dem Weg, das ehemalige Schlachthofs- und Güterbahnhofsgelände mit Leben zu füllen, bis hin zu einem pulsierenden Wissenschafts- und Kulturzentrum“, so Gast.
„Wir tun es nicht nur aus Glauben an die Zukunft, sondern aus der Überzeugung, dass Technologie dem Menschen dienen muss.“
Markus Blume, bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst
Wechsel am Mikrofon. Markus Blume übernimmt das Wort. Es folgt eine Rede, die wir in der Generation Z als „Fiebertraum“ betiteln würden. Das Plus in HTA+, erklärt Blume, stehe für „Beschleunigung“. Das CRAI sei in seinen Augen ein gutes Beispiel für diese Beschleunigung, da manchmal ein Bau aus öffentlicher Hand länger dauert. „Weil wir in Deutschland sind, machen wir alles sehr gründlich. Dadurch dauert es sehr lange, dadurch wird es sehr teuer.“ Ein Modulbau ist in seinen Augen ein Zauberwort für „Wir können es!“. Schnell, in der Zeit, im Kostenrahmen und mit der Maßgabe, mit der man es am Ende für diesen Zweck braucht, so Blume. Ob es wirklich zeigt, dass sie „es können“, wenn die Lösung gegen den Bürokratiedschungel in Deutschland ist, den Problemen aus dem Weg zu gehen und auf einfache Bauweisen zu setzen, bleibt fraglich. Das kurz vor dem Umkippen stehende Roll-Up der Firma Jaeger, verantwortlich für den Bau des Gebäudes, ist in den Augen des Ministers ein Zeichen, dass das Gebäude auch Stürmen standhält. „Ich schaue mit Hochachtung auf das Roll-Up, das sich auch vom stärksten Wind in Coburg nicht so weit beugen lässt, dass es umfallen würde, sondern sich immer wieder aufrichtet,“ lobt Blume das Unternehmen, welches den Bau des Gebäudes innerhalb eines Jahres realisierte. „Wir tun es nicht nur aus Glauben an die Zukunft, sondern aus der Überzeugung, dass Technologie dem Menschen dienen muss.“ Künstliche Intelligenz fasziniert – besonders, wenn sie verantwortungsvoll eingesetzt wird, fasst er noch einmal zusammen. Ein Teil der Zielsetzung sei auch, dass wir selbst den Wohlstand von morgen in der Heimat vorantreiben.

Blumes Redenabteilung, so erzählt er, habe gesagt, in Coburg solle immer Martin Luther erwähnt werden. Deshalb ließ er ChatGPT, einen Chatbot basierend auf einem Large Language Modell der Firma OpenAI, eine Antwort zur Frage generieren, was denn Martin Luther heute zu diesem Anlass sagen würde. „Liebe Brüder und Schwestern, es ist ein gewaltiges Werk, das heute vor uns liegt. Ein Zentrum, welches der Verantwortung mit der künstlichen Intelligenz anvertraut ist. Ich stehe hier in Coburg, wo ich selbst Jahre des Nachdenkens und der Prüfung verbrachte, und frage: Was nützt uns all unser Wissen, wenn es nicht im Dienst der Menschen steht?“ die Rede des Sprachmodells in der Rolle des Martin Luthers. „Weil wir der festen Überzeugung sind, auf unserem Wertefundament, ist es wichtig, dass wir nicht der Technik dienen, sondern dass die Technik dem Menschen dient,“ beantwortet der Minister die Frage der KI.
Das neue KI-Zentrum soll nicht nur auf Anwendungen und industrielle Wertschöpfung ausgerichtet sein, sondern auch darauf, ein grundlegendes Verständnis dafür zu schaffen, „was da eigentlich passiert“. Wie wichtig Letzteres ist, zeigt ein weiteres Beispiel aus dem Bereich der KI-generierten Texte. Der nächste Prompt lautet: „Wann hat der erste Elefant die Veste Coburg erklommen und wie hieß er?“ Aufmerksame Leser:innen könnten sich bereits wundern, wie eine Rede eines Politikers der Union so lange ohne den plötzlichen und unerwarteten Einschub populistischer Rhetorik auskommt. Doch keine Sorge – diese Erwartung wird nun nicht enttäuscht. Markus Blume unterstellt dem Publikum kurzerhand den Gedanken, „was die auf Kloster Banz denn geraucht hätten“. Seine selbst inszenierte Antwort darauf: „Gar nichts, meine Damen und Herren. Sie wissen, Cannabis, finden wir in der bayerischen Staatsregierung, die Legalisierung ist der komplett falsche Weg.“ Ein Statement, das in diesem Kontext dermaßen deplatziert wirkt, dass eher dies als unfreiwilliges Indiz für bewusstseinserweiternde Substanzen durchgehen könnte. ChatGPT beantwortet die Elefantenfrage mit: „Der erste Elefant, der die Veste erklommen hat, war ein Elefant namens Soliman. Dies geschah im Jahre 1554. Soliman war ein Geschenk an den österreichischen Kaiser Maximilian II und reiste von Spanien nach Österreich durch Europa. Als er auf dem Weg nach Wien war, kam er auch in Coburg vorbei und erklomm die steile Auffahrt zur Veste Coburg, was in der damaligen Zeit eine große Sensation war“. Das Sprachmodell schafft Führerscheinprüfungen und Matheolympiaden, wofür man sich begeistern kann, aber es sei noch ein weiter Weg, bis sich die künstliche Intelligenz mit der echten messen kann, meint Blume. Stand heute, knapp ein halbes Jahr später, beantwortet ChatGPT immerhin schon mal diese Frage nicht mehr mit Unsinn. Die Rede wird beendet mit einem Kommentar zum unfertigen Außengelände des Gebäudes. „Ich hab verstanden, dass man sich bei den Außenanlagen etwas mehr Zeit gelassen hat. Auf die Frage ‚warum‘ war die Antwort ein bisschen diffus: ‚Ja, ist Tradition.'“ Er nimmt die unfertige Baustelle als Pädagogikansatz auf: „Da ist noch Baustelle, da geht noch mehr, wir wollen noch mehr, wir sind hier noch nicht fertig, vergesst uns nicht.“ Vergessen wird die Hochschule nicht, erklärt Minister Blume. Sie werden weiter an der Seite der Hochschule bleiben, denn sie wissen, hier ist das Geld gut angelegt.

Als nächster Sprecher erklärt Dominik Sauerteig, Oberbürgermeister der Stadt Coburg, dass beim Bau des Gebäudes auch auf Nachhaltigkeit geachtet wurde. Die Holzbauweise sei schon nicht standard, hinzu kommen die Photovoltaikanlagen an der Fassade und auf dem Dach des CRAI. Auch der Anschluss an die Fermwärme wird das Gebäude in seiner CO2-Bilanz gut wirken lassen. Das CRAI solle zudem nicht nur der Forschung dienen, sondern Unternehmen in der Region helfen sich noch Zukunftsfähiger aufzustellen.
Auf alle Reden folgt schließlich das obligatorische Durchschneiden des roten Bandes. Nach einem kurzen „Es gibt nur eine?“ wird mit dieser einzigen Schere, was dem Anschein nach wohl ungewöhnlich ist, das Gebäude offiziell eröffnet.
Aufbau, Technik und Möglichkeiten
Das Gebäude selbst ist ein Holzmodulbau der Firma „Jaeger Modulbau“ mit Sitz in Weiden in der Oberpfalz. Die jeweils 36 Module wurden in Tschechien zusammengebaut und nach dem Transport mit dem Lkw nach Coburg Stück für Stück am finalen Standort montiert. Es sei ein einfaches Gebäude mit wenig Technik; wer frische Luft braucht, der solle „halt ein Fenster aufmachen, es funktioniert.“ Was genau mit dieser Aussage gemeint war, lässt sich für mich nicht wirklich erahnen, denn eine Belüftungsanlage war in den Innenräumen augenscheinlich zu erkennen.

Das Zentrum ist zweistöckig gebaut, ursprünglich war jedoch ein drittes Stockwerk geplant, auf dieses wurde aus Kostengründen dann verzichtet. Dieses kann man aber wohl, aufgrund der Modulbauweise, bei Bedarf auch noch im Nachhinein ergänzen. Das Gebäude betritt man im Erdgeschoss durch einen schleusenartigen Vorraum, in welchem man zwischen der gläsernen Außentür und der innen gelegenen Schiebetür durch eine Scheibe einen Blick in das Sekretariat werfen kann. Im Erdgeschoss befinden sich vor allem Computerarbeitsplätze, ähnlich aufgebaut wie Computerräume. Vorhanden in diesen Räumen sind Smartboards, Raumaudio und Raumkameras für Videokonferenzen. Im ersten Stock befindet sich das „interaktive Kino“, welches es in dieser Art bayernweit nur noch an der TU München gibt. Des Weiteren befinden sich dort ein Gruppenarbeitsraum mit freien Arbeitsplätzen, Büros sowie ein großer Besprechungsraum und diverse Think Tanks.


Anwendungsbeispiele der Responsible AI
Als nächstes wird der sogenannte Bias-Scanner vorgestellt. Auf der Webseite https://biasscanner.org/ lässt sich dieser in einer Demoversion ausprobieren. Ziel dieses Projektes ist es, mit Hilfe der KI „Propaganda zu erkennen“. Dazu wird ein Text in das Eingabefeld des Programms geschrieben, die KI ermittelt dann, wie voreingenommen Sätze oder ganze Artikel in ihren Aussagen sind. Ausgegeben werden Werte zwischen 0 für nicht voreingenommen und 1 für komplett voreingenommen in einer Schrittgröße von 0,1. Ziel ist es, das Pushen von Meinungen und Narrativen zu erkennen und so den Anwender bei der Beurteilung von Texten zu unterstützen. Das Programm ist dabei in der Lage, 27 Typen von „Bias“ anhand von beispielsweise negativ konnotierten Wörtern zu erkennen. Als Demonstration wurden zwei Sätze in das Programm geladen. Satz eins, „Trump hat eine Pressekonferenz gehalten“, wurde demnach neutral bewertet; der zweite Satz, dass Donald Trump Kamala Harris’ Nationalität in Frage stelle, wurde mit 90% Diskriminierungsbias markiert, da der Satz Vorurteile und ungleiche Repräsentation fördert, indem er Kamala Harris’ amerikanische Identität infrage stellt, was aufgrund ihrer tatsächlichen Staatsbürgerschaft unbegründet ist. Danach wird nach Beispielsätzen aus dem Publikum gefragt; eine Person schlägt vor: „Bayern ist das schönste Bundesland der Welt“. Der Biasscanner wertet diese Aussage als neutral, was das Publikum hörbar amüsiert. Allerdings schlägt auch bei „Thüringen ist das schönste Bundesland der Welt“ der Scanner nicht an. Nachdem man aber das „schönste“ durch „hässlichste“ ersetzt, erkennt die KI einen emotionalen Sensationalismus-Bias, da der Text „extrem negative und provokative Sprache“ verwendet, um „Emotionen hervorzurufen, ohne jeglichen Kontext oder objektiver Bewertung.“ Aber nicht nur der Biasscanner wird in dieser Projektgruppe erforscht; ein weiteres Beispiel ist die Analyse von Dialogen zwischen Familientherapeut:innen und Familien mit der Uniklinik Heidelberg. Unter anderem kann damit erkannt werden, ob die Therapeut:innen ihre Arbeit nach den Ausbildungsrichtlinien erfüllen. Aber auch die Heilungssuchenden sind unter Beobachtung der KI; dadurch wird Feedback für beide Seiten erzeugt, mit Informationen, was man noch besser machen könnte.
Als letztes begeben wir uns in das „interaktive Kino“ im ersten Stock. Der Raum, zur Hälfte komplett weiß eingekleidet mit Beamern, die von der Decke hängen, hat einen Duft von ätherischen Ölen in der Luft, die mit Fantasie an einen Wald erinnern. Das Kino wird vorgestellt: Es erscheint ein 3D-Film ringsum auf den weißen Leinwänden. Mit einer entsprechenden Brille kann man das mit dem bloßen Auge zunächst nur verschwommen wahrnehmbare Bild dann auch dreidimensional wahrnehmen und sich nun im Raum durch den Wald bewegen. Die Projektion der Welt um einen herum bewegt sich dann beim Gehen hierbei mit. Es erklingt Vogelgezwitscher aus den Lautsprechern; nähert man sich dem Fluss, hört man auch Wasser plätschern. Der Raum soll unter anderem im Rahmen der Stressbewältigungsforschung mit KI bei der Beobachtung helfen, wie sich ein virtueller Waldspaziergang zur Entspannung auswirkt. Durch dieses immersive Erlebnis ist der Raum einem echten Wald zum Verwechseln ähnlich; könnte man die Brille nicht absetzen, würde man sich wahrscheinlich wie Hänsel und Gretel in diesem ca. 40 m² großen Raum einfach verlaufen.



Das CRAI, der Start zu einer neuen Ära der Hoschule Coburg
Mit seinem Standort an der alten Kühlhalle in Coburg markiert das CRAI den Auftakt eines neuen, modernen Campus der Hochschule Coburg. Dieser Standort ist nicht nur ein architektonisches und technologisches Signal für den Wandel, sondern auch ein klares Bekenntnis zur Zukunft der Forschung und Lehre in der Region. In den kommenden Jahren soll sich das Areal weiterentwickeln, mit zusätzlichen Gebäuden, die insbesondere der Fakultät für Elektrotechnik und Informatik neue Räumlichkeiten bieten. Geplant ist eine Erweiterung in Richtung der alten Pakethalle am Güterbahnhof, wodurch ein lebendiges Zentrum für Wissenschaft, Innovation und interdisziplinäre Zusammenarbeit entstehen soll.
Die Vision hinter diesem Ausbau geht jedoch über reine Infrastrukturmaßnahmen hinaus. Die Hochschule Coburg möchte mit diesem Campus nicht nur neue Lern- und Forschungsräume schaffen, sondern auch ein Umfeld, das den Studierenden langfristige Perspektiven bietet. Moderne Labore, digitale Lehrkonzepte und praxisnahe Projekte sollen hier ihren Platz finden, um eine generationenübergreifende Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu schlagen.
Das Coburg University Research Center for Responsible Artificial Intelligence (CRAI) bildet dabei den ersten, wegweisenden Meilenstein. Es steht exemplarisch für den Anspruch, künstliche Intelligenz nicht nur als technologische Errungenschaft zu betrachten, sondern ihre Entwicklung und Anwendung in ethischer, nachhaltiger und gesellschaftlich verantwortungsvoller Weise zu gestalten. Der Fokus auf „Responsible AI“ macht das CRAI zu einer Institution mit besonderer Strahlkraft, sowohl für die Hochschule als auch für die regionale und überregionale Forschungslandschaft.
Doch trotz aller ambitionierten Pläne bleiben einige Fragen offen. Wie nachhaltig ist das Konzept tatsächlich? Die schnelle Modulbauweise ist zwar effizient und kostensparend, doch ob sie langfristig den Anforderungen eines wachsenden und sich wandelnden Forschungszentrums gerecht wird, bleibt abzuwarten. Auch die Finanzierung zukünftiger Bauabschnitte ist noch nicht endgültig gesichert – das CRAI mag als erster Schritt dienen, doch ohne nachhaltige Investitionen und politisches Engagement könnte der große Plan eines pulsierenden Wissenschafts- und Kulturzentrums ins Stocken geraten.
Ebenso stellt sich die Frage, inwiefern sich die Hochschule mit dem CRAI tatsächlich als relevanter Standort für KI-Forschung etablieren kann. Während der Fokus auf „Responsible AI“ eine wichtige und lobenswerte Ausrichtung darstellt, bleibt abzuwarten, ob Coburg in der internationalen Forschungsgemeinschaft wirklich als bedeutender Akteur wahrgenommen wird oder ob die Einrichtung eher ein symbolischer Prestige-Bau bleibt.
Ob dieser Schritt tatsächlich die erhoffte Dynamik entfaltet und Coburg als Standort für Spitzenforschung etabliert, wird die Zukunft zeigen. Fest steht jedoch: Mit dem CRAI ist ein Grundstein gelegt – ob darauf ein stabiles Gebäude oder ein fragiles Prestigeprojekt wächst, hängt von der weiteren Entwicklung ab.
Markus Blume, ein wahrer Mann des Volkes. Starker Artikel, weiter so 🧐
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